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Die Geburt eines Heimkinos
Der Bau eines Heimkinos ╗mehr


Die Geburt eines Heimkinos

Das Team der Heimkinoschmiede bei der Arbeit!





Wer einmal das richtige Heimkino erlebt hat, wird mit Sicherheit nachhaltig beeindruckt sein.
Das hieraus der Wunsch entsteht, ein eigenes Heimkino in seinen R├Ąumlichkeiten zu besitzen, verwundert da nicht.
Diesen Wunsch in die Realit├Ąt umzusetzen ist unserer Aufgabe.


Wie dies m├Âglich ist m├Âchten wir Ihnen anhand des folgenden Beitrags einmal nahe bringen.
Sind Sie mit dabei bei der Geburt eines echten Heimkinos.


Wen der Heimkinovirus einmal gepackt hat, der streift durch seine H├╝tte um einen m├Âglichen Platz f├╝r sein neues Traumkino zu finden.
In diesem Fall sollte der Partyraum im Keller, welcher mittlerweile nur noch als Abstellraum genutzt wurde,  die neue Heimat f├╝r Hollywoods Traumwelt werden.



Nach einer umfangreichen Planung und Vorbereitung wurde das Projekt dann in Angriff genommen.

Tag 1

Zuerst mussten einige Leerrohre und Unterputzgeh├Ąuse montiert werden damit man sp├Ąter keine Kabel mehr sieht. Die Tapete wurde gleich mit entfernt.



Tag 2

Die W├Ąnde wurden neu tapeziert und der Raum erhielt einen neuen Anstrich. Die sichtbaren W├Ąnde in einem Grauton und die Decke in Anthrazit.
Sieht ja schon wieder etwas besser aus, aber noch keiner will erahnen was hier gerade entsteht.



Tag 3

Heute geht es richtig Rund bei den Heimkinomachern.
Eine Truppe von 4 Mann r├╝ckt mit vorgefertigten Bauteilen an und gibt richtig Gas.

Zuerst werden Haltekonstruktionen f├╝r Decken und Wandpanelle montiert.




Hier entsteht das Podest f├╝r die hintere Sitzreihe. Es sind auch Kabelsch├Ąchte mit integriert.
Damit auch nichts dr├Âhnt und in Schwingungen ger├Ąt, ist das Podest sehr stabil konstruiert und die Hohlr├Ąume werden mit D├Ąmmwolle verf├╝llt.



Ein Mediarack, welches die Technik und auch gleich 320 DVD beheimaten wird, findet  seinen Platz zwischen Kamin und Wand. Hier wurde auch besonders auf versteckte Kabelf├╝hrung und ausreichende Luftzirkulation geachtet.




Am Abend des 3. Tages hatte der Raum dann schon eine ganz andere Ausstrahlung.






Tag 4

Heute wurde Technik versteckt eingebaut. Zum einen verlegten Wir ca. 200 m Kabel f├╝r Licht-, Ton- und Bildtechnik.




Besonders interessant ist die Indirekte Beleuchtung der seitlichen Akustikpaneele.
Hier kam ein RGB LED-System zum Einsatz, welches f├╝r ein flie├?endes Farbspiel sorgt und einen Schwebeffekt der Akustikmodule hervorruft.



















Tag 5

Heute wurde es wieder eng auf der Baustelle.
Der Montagetrupp widmete sich diesmal der Frontwand.





Zuerst wurde ein rundum laufender schwarz lackierter Blendrahmen montiert.














An diesen wurden dann die aus 4 vorgefertigten Rahmenteilen bestehende Frontwand millimetergenau eingepasst. Die Wand ist akustisch transparent. Das hei├?t sie besteht im Wesentlichen aus einer stabilen Holztr├Ągerkonstruktion, welche lackiert und dann mit akustisch transparentem schwarzem Stoff bespannt ist.
Hinter dieser Wand verbergen sich weitere Akustikabsorber, die Subwoofer und einiges an Technik. Dazu aber sp├Ąter mehr.






Apropos Subwoofer. Wie bereits oben auf dem Bild zu sehen ist dies keiner aus dem Katalog.
Hier bauten wir selber.













Zuerst wurde ein Geh├Ąuse aus stabilem MDF gefertigt, welches mit Fliesen ausgekleidet und  bed├Ąmpft wurde.





Als aktive Komponente wurde  ein 38er Focal 15 KX verwendet. Das Geh├Ąuse ist so berechnet, dass Frequenzen bis 22 HZ m├Âglich sind.
So ein nettes K├Ąstchen wiegt ├╝brigens 95 kg.






Ach ja wir haben dem Raum gleich zwei dieser Subwoofer spendiert. :-)















Tag 6

Die Teppichtruppe r├╝ckt an.

Ein Team von 2 Mann bearbeitet die letzte noch unber├╝hrte Fl├Ąche des Raumes und verlegen hierzu passgenau den Teppichboden. Auch die seitlichen Ziersockel, welche die Kabelsch├Ąchte verdecken wurden gleich montiert.

Wie auf dem Bild zu sehen ist, fanden heute auch die preisgekr├Ânten Ikon Lautsprecher, aus dem Hause Dali, ihren Platz in dem Ausschnitt f├╝r die Leinwand. Sie wurden leicht auf die Sitzposition angeneigt. Drei gleiche Lautsprecher arbeiten hier akurat mittig der Sichtachse.
Besser geht es nicht.



Nicht f├╝r heute geplant aber her damit. Einen Tag zu fr├╝h erreichte uns die Leinwand, welche wir dann umgehend montierten.
Zum Gl├╝ck war die Teppichtruppe schneller fertig als geplant, aber der Tag wurde dann doch sehr lang. Aber wenn man mal was angefangen hat Ô?ŽÔ?ŽÔ?Ž. :-)





Es handelt sich bei der Leinwand um eine Screen Research X- Masc mit 3m Bildbreite und 4-fach Maskierung.









































Tag 7

Heute wurde es ernst.
Der JVC HD100 ist eingetroffen und somit bekam das Traumkino sein Herz eingepflanzt.
Der HD100 ├╝berzeugte den Kunden und auch uns bereits auf der HighFidelity Messe in Hannover. Ein besseres, plastischeres Bild ist uns noch nicht untergekommen und somit war diese Wahl schon sehr fr├╝h getroffen.

Einem solchen Traumprojektor geb├╝hrt nat├╝rlich ein besonderer Platz. Daher bauten wir einen speziellen Deckenhalter wie die nachfolgenden Bilder zeigen



Der Projektor erhielt einen Sockel aus lackiertem MDF welches als Sandwich ineinander geschoben wurde. Somit sieht man keine Schrauben oder technische B├╝gel sondern nur ein Ô??FundamentÔ??.




Das Herz eines Kinos braucht aber auch noch etwas mehr zum schlagen und  somit wurde heute das Rack mit Elektronik und Software gef├╝llt.



Eine integrierte, ├╝ber einen kleinen Schalter zuschaltbare Beleuchtung im Rack sorgt ├╝brigens daf├╝r, dass man auch w├Ąhrend der Filmvorf├╝hrung im Magazin st├Âbern kann, ohne den Filmbetrieb zu st├Âren. Die Push Open Sch├╝be werden gut beleuchtet. Eines dieser kleinen durchdachten Details eines Heimkinomachers.






























Auch die Ô??BestuhlungÔ?? hielt am 7. Tag Einzug.







Das Kino bietet nun luxuri├Âsen Platz f├╝r 7 Personen.












Doch heute ist auch der spannendste Moment bei diesem Projekt
Lange herbeigesehnt wird heute das Kino zum Leben erweckt.
Der HD 100 wird das erste Mal gestartet und f├╝llt das Lichtspielhaus mit Leben.
Nach einigen Einstellungen wird dann der erste Film gestartet.
Das Phantom der Oper in HD erweckt erst in schwarz/wei├? und dann in brillanten Farben und imposantem Ton das Kino zum Leben. Welcher Film k├Ânnte besser geeignet sein f├╝r diesen Moment.
G├Ąnsehaut war allen Beteiligten garantiert!
Dem ersten Gast verschlug es f├Ârmlich die Sprache. :-)
Auf die Frage was man denn f├╝r einen Beruf aus├╝ben muss um so etwas wie dies hier zu bauen kam dann die Antwort: HEIMKINO MACHER. :-)

Die nachfolgenden Bilder zeigen den Raum am Ende des 7. Tages.















































Tag 8

Nun sind wir schon sehr schnell weit gekommen in unserem Kinobau und kurz vor der Fertigstellung. Die nachfolgenden Arbeiten sind aber auf Bildern nicht so sehr nachzuvollziehen.

Da wurde zum einen die Steuerung f├╝r die Leinwand und die Beleuchtung fachgerecht montiert. Dann wurde auch noch die Eingangst├╝r, um den Rest des Hauses vom Filmbetrieb nicht zu st├Âren, gegen eine Schallschutzt├╝r getauscht. Nat├╝rlich erfolgten noch Feineinstellungen in Bild und Ton, was auch einiges an Zeit in Anspruch nahm. Hierbei wurde das Bild mittels eines ColorFacts Messsystems perfekt kalibriert.

Ein besonderes Detail m├Âchten wir ihnen noch genauer vermitteln. LICHT!
Wir haben ja eine Sitzerh├Âhung f├╝r die zweite Sitzreihe montiert und wie es sich f├╝r ein richtiges Kino geh├Ârt wurde auch hier eine entsprechende Kantenbeleuchtung installiert.





Ein Aluminium Trittkante, welche mit einem Leuchtstreifen versehen ist, wurde rundum das Podest und die Stufen montiert.












Auch Strahler welche auf die Leinwand gerichtet sind um den Raum vor dem Filmstart ein gewisses Feeling zu geben fehlen hier nicht.






Hier wurden kleine Studiostrahler eingesetzt, welche auf einer Edelstahlkonsole montiert wurden. Diese Konsole dient zugleich als Kabelf├╝hrung. Ein Eigenbau. Schrauben zur Befestigung und Kabel sind hierbei nicht zu sehen.











Das Kino ist im wahrsten Sinne ein Lichtspielhaus denn hier wurden einige Lichtakzente gesetzt.

Zum einen eine indirekte Deckenbeleuchtung, welche das gesamte Deckenfries mit den integrierten Schallabsorbern umschlie├?t, sowie die dimmbaren Spotscheinwerfer, welche die Leinwand vor und nach dem Film anstrahlen.











Nun noch die Indirekte RGB Beleuchtung, welche mit ihrem besinnlichen Farbenspiel die seitlichen Akustikpaneele zum schweben bringt und den Raum in ein Wohlf├╝hlareal verwandelt, welches auch zum gen├╝sslichen Musikh├Âren genutzt werden kann.
















Nicht zu vergessen die Stufenbeleuchtung, die dem Kino ein bekanntes Detail aus der gro├?en Welt der Lichtspielh├Ąuser  einf├╝gt.
















Das ganze ist von einem mobilen Systemcontroller sehr einfach steuerbar.


















Hier noch ein kleiner Blick hinter die Kulissen wo ein weiteres Detail zu sehen ist.





Das vordere Akustikpaneel kann aufgeklappt werden. Somit ist das sich dahinter befindende Fenster zum L├╝ften weiterhin zug├Ąnglich.
Eine Lichtdicht eingefasste T├╝r sorgt daf├╝r, dass kein Fremdlicht den Kinobetrieb st├Ârt und dient zugleich als Reflektionsfl├Ąche f├╝r die RGB LED Elemente.



























Nachfolgend ein paar Bilder nach der Fertigstellung.






Das Gesamtergebnis kann sich bestimmt sehen lassen und so ist es nicht verwunderlich, dass der Kunde ├╝beraus zufrieden ist.

Dank einer guten Vorplanung und reibungslosen Umsetzung wurde hier ein hochwertiges Heimkino speziell nach Kundenwunsch errichtet.
So viel M├╝he zum Detail wurde bereits von anderer Stelle belohnt.
Unser Team wurde von der Zeitschrift Heimkino mit einem Preis geehrt.
F├╝r das oben vorgestellte Projekt erhielten wir die Auszeichnung:





Hier ein Bild von der Preisverleihung.




Das beschriebene Projekt zeigt eines ganz besonders.

WIR LEBEN HEIMKINO!!!!!!!

Produkte verkaufen k├Ânnen viele, aber ein Heimkino zu entwerfen und umzusetzen die wenigsten.











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Heimkinoraum Trier Luxemburg

Die Heimkinoschmiede S.à.r.l

7, op der Ahlkerrech

L-6776 Grevenmacher / Potaschberg

Tel.: 0035 226747676

Direkt aus D: Tel.: 06531 94449

 

     
Trier / Luxemburg